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18
August
2022

Re-Org und Kulturwandel in der Verwaltung

In diesem Fallbeispiel geht es um die Zusammenarbeit mit einem unserer Kunden aus dem Bereich der öffentlichen Verwaltung. Die Organisation, mit Sitz in Süddeutschland, hat ca. 700 Mitarbeiter und erbringt Dienstleistungen für Landesministerien und nachgeordnete Behörden. Seit 2019 begleiten wir bei diesem Kunden zahlreiche Re-Organisations- und kulturverändernden Maßnahmen auf nahezu allen Ebenen.

Der Kundenorganisation wurde vor wenigen Jahren ein sehr weitreichendes politisches Mandat gegeben. Der dadurch notwendig werdende Wachstumsprozess war und ist in allen Bereichen spürbar – in jüngster Zeit immer positiver.
Innerhalb dieses Transformationsprozesses begleiten wir die Reorganisationsprozesse der Abteilungen und gestalten diese auch auf den einzelnen Team-Ebenen mit.

So zum Beispiel die Anpassung an immer komplexer werdende Kundenanforderungen und eine dauerhaft hohe Arbeitslast innerhalb eines Bereichs.
Hier waren technische und organisationale Veränderungen geplant und umgesetzt worden, Im Veränderungsprozess waren Mitarbeitende und Führungskräfte vor allem auch mit großen kulturellen Herausforderungen konfrontiert. 
 


Unser Auftrag:

Unser Auftrag bestand nun darin, gemeinsam mit den kulturellen und individuellen Werten der Organisation, bzw. der Mitarbeitenden zu untersuchen, worin die größten Hürden bestehen, wie der Veränderungsprozess erfolgreich abgeschlossen und die Reorganisation für jeden (Mitarbeiter, Team, Referat) zum Erfolg werden konnte. Unser Auftrag bestand nun darin, gemeinsam mit den kulturellen und individuellen Werten der Organisation, bzw. der Mitarbeitenden zu untersuchen, warum dem so war, und wie die Reorganisation für jeden (Mitarbeiter, Team, Referat) zum Erfolg werden konnte.

Schnell wurde sichtbar, dass die raschen und für den Einzelnen zum Teil als weitreichend wahrgenommenen Veränderungen in der Gesamtorganisation für Widerstand seitens der Mitarbeitenden sorgten. Diesen Widerstand wollten wir ergründen, ihn als Gesprächsangebot wahrnehmbar machen, um genauer hinter den Vorhang zu schauen. Wir erfuhren viel.

Dieses Erfahrungswissen nutzten wir, um die umzusetzenden Maßnahmen noch exakter auf die Organisation und deren Mitarbeiter abzustimmen. Zusätzlich bereiteten wir mit diesem Wissen über Historie und Kultur des Hauses die Führungskräfte auf die kommenden Veränderungen vor. Denn gerade Führungskräfte müssen auf die Veränderung vorbereitet werden, da sie der Hebel für den Erfolg sind.
 

Unsere Vorgehensweise:

Nach umfassenden Stakeholder-Interviews ist rasch deutlich geworden, dass die Organisation vor der Herausforderung steht, wachsende und komplexer werdende Kundenanforderungen mit der notwendigen Konsolidierung von Technik und Know-How übereinzubringen und gleichzeitig schlanke, durchlässige und belastbare Strukturen für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Vor diesem Hintergrund galt es für die Führungskräfte ein erhöhtes Maß an Klarheit zu liefern und Resilienz vorzuleben.

Zusätzlich legten wir den Schwerpunkt auf die Erarbeitung neuer Werte und vertrauensgeleiteter Handlungsweisen für das Referat und den daran angegliederten Teams.

Es standen Workshops, Trainings, Einzelcoachings und Großveranstaltungen an, um die neuen Werte und vereinbarten Handlungsweisen an die Menschen innerhalb der Organisation zu transportieren. Durch sehr kollaborative und dialogisch orientierte Interventionen wurden diese erlebbar und für jeden einzelnen transferierbar in den beruflichen Alltag.

Nachdem Aufgaben und Rollen neu geschärft waren, hat sich die Zusammenarbeit auch über Teamgrenzen hinaus spürbar verbessert. Die einzelnen Bereiche werden in ihrer Arbeit noch professioneller und dienstleistungsorientierter und liefern damit qualitativ hochwertige Outcomes für interne und externe Kunden.
 


Hast du noch Fragen, oder Anmerkungen zu dem Beispiel? Du kannst uns gerne per Mail unter info@sema-consult.com oder über unser Kontaktformular erreichen!